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STRASSENKINDER

 

UNICEF schätzt, dass über 300 Millionen Kinder in der ganzen Welt auf der Strasse leben. Sie leben unter schlechten Bedingungen, arbeiten viele Stunden am Tag und verrichten häufig sehr harte Arbeit um ihr tägliches Brot zu verdienen. Sie essen einseitig und schlafen in unsauberen und lauten Umgebungen. Zudem sind sie Misshandlungen und Gewalt von Älteren ausgesetzt.

Neben Armut treiben gemäss der Studie von UNICEF auch Vernachlässigung, Scheidung oder Tod der Eltern, Gewalt oder sexuelle Misshandlung sowie individuelle Ursachen Kinder auf die Strasse. Das Leben auf der Strasse birgt viele Gefahren und bedeutet meist ein tägliches Angstgefühl und ein ständiger Kampf ums Überleben

 

Strassenkinder in Ghana

Es wird vermutet, dass in Ghanas Hauptstadt Accra zwischen 30'000 und 50'000 Strassenkinder leben.

 

Häufigste Ursachen:

  • Hoffnung auf ein besseres Leben in der Stadt
  • Gewalt und Missbrauch
  • Tod der Eltern
  • Vernachlässigung

 

Überlebensstrategien:

Um zu überleben, verrichten die Strassenkinder verschiedene Arbeiten. Dazu gehören:

  • Waren auf den Märkten herumtragen
  • Müll einsammeln und sortieren
  • Strassen putzen und Märkte reinigen
  • schwachen/behinderten Menschen helfen
  • Schuhe putzen
  • betteln

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Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe und Freundschaften sind für Strassenkinder sehr wichtig. Einerseits stellen die Jugendbanden für die Kinder einen Familienersatz dar, in denen sie lernen, Verantwortung für andere Kinder zu übernehmen. Anderseits sind sie dem Willen der Älteren ausgeliefert und kommen früh mit Drogen, Sexualität und Gewalt in Kontakt. Oft schlafen die Kinder und Jugendlichen in Gruppen zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen und einen gewissen Schutz zu gewährleisten.

Strassenkinder sehnen sich nach Liebe und Zuneigung und verhalten sich oft viel älter als sie eigentlich sind.

 

Probleme:

Mehr als die Hälfte der Strassenkinder in Accra haben die Primarschule nicht abgeschlossen.

Aufgrund mangelnder Hygiene können sich Krankheiten rasch ausbreiten. Fehlende Aufklärung und Gewaltanwendungen führen oftmals zu ungewollten Schwangerschaften. Kindern, die bereits auf der Strasse geboren werden, steht ein ungewisses Leben bevor.

In der Gesellschaft ist für Strassenkinder kein Platz vorgesehen und der Staat kümmert sich kaum um ihr Schicksal.

NEWS

Fokus Mädchen

Am 18. Juli 2011 konnten 8 weitere Mädchen mit einer Hausmutter in das neu gebaute Mädchenhaus in Hebron einziehen.



Erfolgsgeschichten

Inzwischen haben 26 Jugendliche ihre Ausbildung abgeschlossen und führen nun ein selbstbestimmtes Leben.
Hier drei Rückblicke von ehemaligen Strassenkindern.


Bericht in 10vor10

Das Schweizer Fernsehen zeigte am 20. November 2009 in der Sendung 10vor10 einen Bericht über CFC. Bericht als Quicktime Film ansehen.
Falls Quicktime auf Ihrem Computer nicht installiert ist, können sie es hier kostenlos laden.